Schmiedeberg unter Dampf....

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Weißeritztalbahn

 

Die heute denkmalgeschützte Weißeritztalbahn wurde in zwei Abschnitten zwischen 1881 bis 1883 erbaut. Der erste Streckenabschnitt war am 01.11.1882 fertiggestellt und abfahrbar. Die Bahn konnte zunächst von Freital-Hainsberg bis nach Schmiedeberg fahren. Ab dem 03.09.1883 erfolgte auch die Fertigstellung des zweiten Streckenabschnittes von Schmiedeberg  weiter bis Kurort Kipsdorf. Sie ist die Dienst älteste Schmalspurbahn mit einer Spurweite von 750mm in Deutschland. Ihr Weg schlängelt sich von Freital-Hainsberg – durch das Tal des Flusses Rote Weißeritz über 34 Brücken und vorbei an 13 Haltepunkten –  bis nach Kurort Kipsdorf auf 533,7 m über NN.

Die Streckenlänge beträgt 26.3 km und sie absolviert dabei einen Höhenunterschied von

351 m bei Steigungen bis zu 1:33.

Die Fahrzeit beträgt von Freital-Hainsberg bis nach Kurort Kipsdorf  ca. 90 Minuten. Auf der gesamten  Strecke setzt die Weißeritztalbahn drei Dampfloks ein. Sie stammen aus den Jahren 1929, 1934 und 1952.   

 

 


Nach dem verheerenden Hochwasser im August 2002 war nur noch ein Abschnitt zwischen Seifersdorf und Dippoldiswalde befahrbar. Den Rest der Bahnstrecke hatten die Fluten zerstört. Seitdem kämpft die Interessengemeinschaft Weißeritztalbahn e.V. für die Wiederherstellung der Bahnanlagen. Der Wiederaufbau und die ersten Arbeiten an der zerstörten Bahnstrecke erfolgte im September 2004 und nach großer Anstrengung konnte im Dezember 2008 das erste Teilstück zwischen Freital-Hainsberg und Dippoldiswalde auf einer Streckenlänge von 15 km wieder befahren werden. Nach nun schon 15 Jahren Stillstand des Wiederaufbau´s für den Streckenabschnitt Dippdoldiswalde bis nach Kurort Kipsdorf, begannen im Jahr 2014 die ersten Baumaßnahmen zum Wiederaufbau des zweiten Streckenabschnittes.

http://www.weisseritztalbahn.de/